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Dienstag, 17. Januar 2017

und auf einmal stellt man alles in Frage.

Ich bin am Ende. Mein Therapeut hat nun mit meinem Schulleiter gesprochen und die beiden haben beschlossen, dass ich zurück in die Einrichtung muss, in der ich vorher war. Es soll zwar ein klärendes Gespräch geben, aber ich bin überzeugt, dass ich mich danach nicht wohler fühlen werde dort.
Ich bin so verzweifelt und enttäuscht. Mein Schulleiter hatte mir den Wechsel eigentlich schon versichert, auch wenn er der Meinung geblieben ist, dass sein Weg besser wäre. Außerdem hat er gesagt, er würde nicht versuchen wollen, meinen Therapeuten (der bis dahin ja noch hinter mir stand) von seiner Ansicht zu überzeugen. Und jetzt?! Ich fühl mich so unendlich übergangen..
Ich habe dadurch ehrlich gesagt auch das Vertrauen zu meinem Therapeuten verloren.. ich erzähle ihm, in drei Therapiestunden, wie schlecht ich in der Einrichtung behandelt wurde und wie viel Angst ich vor dieser Person habe und er entscheidet hinter meinem Rücken, über meinen Kopf hinweg, dass ich dahin zurück muss?! Ich möchte ehrlich gesagt mit ihm auch nicht mehr reden. Ich kann gar nicht wirklich erklären, wie ich mich dabei fühle, aber es fühlt sich auf jeden Fall beschissen an. Am liebsten würde ich die ganze Therapie abbrechen.
Reagiere ich über? Ich weiß es nicht.. aber ich fühle mich gerade so unglaublich minderwertig und unwichtig. Egal, was ich sage, wie ich mich fühle. Mit mir kann man's ja machen.. und auf meine E-Mail reagiert mein Schulleiter gar nicht. Fühlt man sich gleich noch wichtiger, das ist so klasse..

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